Industriebau, Salzburg, Berndorf

Eine 1.100 m² große Lagerhalle in drei Monaten bauen? Wir schaffen das und errichten dazu noch eine dreißig Meter breite und elf Meter hohe Brandwand.

Zeit, Wetter und Lage: Das war das Dreiergespann an Herausforderungen bei diesem Bauvorhaben. Dem stellten wir uns gerne! Unser Kunde B&H Transport Logistik GmbH benötigte dringend Lagerplatz. Also bauten wir in Berndorf innerhalb von drei Monaten eine Lagerhalle. Mit dem Aushub begannen wir Mitte September und stellten die Arbeiten im Dezember fertig. Da die Halle direkt an der Grundstücksgrenze gebaut wurde, musste eine dreißig Meter lange und elf Meter hohe Brandwand gebaut werden. Hierbei stellte sich die Frage, welches Material wir dafür einsetzen sollten: Ortbeton mit Gerüst und Schalung oder Betonfertigteile? Wir hatten nur wenige Monate für die Fertigstellung der Baumeisterarbeiten zur Verfügung. Daher entschieden wir uns für die Betonfertigteile. Das sparte Zeit, auch wenn diese Teile mit Stahlsäulen abgestützt werden mussten und über eine Hebebühne aus elf Metern Höhe ausbetoniert wurden – eine logistische Herausforderung! Aber:

„Für unsere Kunden scheuen wir keinen Meter“, sagt Projektverantwortlicher DI (FH) Philipp Krall.

Zu aller Anfang mussten wir jedoch das Bodenniveau anheben, um eine gewisse Höhe für die drei gewünschten LKW-Verladerampen zu erreichen. Aber dann kamen wir zügig voran: Wir betonierten Streifenfundamente und Froststützen, ebenfalls aus Fertigbetonteilen. Dann ging es ans Eingemachte – den Boden. Die Bodenqualität einer Lagerhalle ist das Um und Auf! Laufend werden Gabelstapler und Hubwagen darauf bewegt. Sie geben in kurzer Zeit viel Kraft auf den Boden, das muss die Oberfläche erstmal aushalten. Deswegen fertigten wir in drei Schritten eine harte Oberfläche, die problemlos der Krafteinwirkung standhält. Die Basis war eine monolithische Bodenplatte, sprich eine Betonplatte aus einem Guss. Dafür verwendeten wir Beton, in den Stahlfasern eingemischt wurden – und zwar in einem Verhältnis, das zuvor im Labor geprüft wurde. Der Boden wurde betoniert, geglättet und geschliffen. Der letzte Schliff, um Oberflächenrisse vorzubeugen: Für den Trocknungsvorgang wurde der Boden mit einer Folie abgedeckt. So wich die Flüssigkeit aus dem Boden langsam ab und das Gefüge blieb intakt.

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